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Bergpreis am Hegau-Kreuz

von Erhard Goller

Für alle Distanzen

 

Bei den UCI Mountainbike Marathon Weltmeisterschaften am 25. Juni in Singen wird an zwei Stellen eine Bergpreis-Wertung geben. Und zwar einmal für die WM-Teilnehmer und einmal für die Biker auf den 80, 49 und 31 Kilometer-Strecken.

 

Es ist eine Premiere und sie könnte für Bewegung im Feld sorgen: Bei der WM im Rahmen des Hegau Bike-Marathon wird ein Bergpreis ausgeschrieben. Bei Kilometer 15,2 der ersten 49-Kilometer-Runde startet die Strava-Sequenz, die nach 1,3 Kilometern am Hegau-Kreuz endet. Und die in der zweiten Runde an der gleichen Stelle noch mal ausgefahren wird.

150 Euro, einen Pokal und den Titel des Hegau Uphill King gibt es für die schnellste registrierte Zeit zu gewinnen.

 

Diese erste Zwischenzeit-Messung an der steilen Rampe zu einem der markantesten Teile des Kurses, ist ohnehin prädestiniert für einen Angriff. Insofern werden die Profis so gut wie möglich aufpassen, dass ihnen da kein Außenseiter in die Quere kommt.

 

600 Meter am Plören für Nicht-WM-Biker

An der zweiten Zwischenzeit, die alle Strecken-Distanzen passieren, kommen all die Bike-Enthusiasten außerhalb der WM auf ihre Kosten. Dort wird der Plören Uphill King gekürt.

Die Wertung im Anstieg zum Plören gilt für alle Teilnehmer der 80-, der 49- und der 31-Kilometer-Runde.

Auf der großen 49-Kilometer-Runde erreichte man die Messung bei Kilometer 42,7. Sie ist 600 Meter lang und endet damit am Plören bei Kilometer 43,3.

Entsprechend beginnt sie auf der 31-Kilometer-Runde etwa bei Kilometer 24,7.

 

„Die Strava-Segmente sind in der Radsport-Szene so beliebt geworden, dass wir uns entschlossen haben, welche in den Hegau Bike-Marathon einzubauen. Zudem ist es noch mal ein extra Happen Spannung“, erklärt Stephan Salscheider von der organisierenden Agentur SKYDER SPORTPROMOTION.

 

Strava ist ein soziales Netzwerk zur internetbasierten Erfassung von Rad- oder Lauf-Einheiten. Die zurückgelegten Strecken und die Zeiten können per Smartphone oder mit einem kompatiblen GPS-Empfänger gespeichert und dann hochgeladen werden. So entstehen weltweit Vergleichsmöglichkeiten und Rekordjagden.

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